ANWENDUNGEN - DIREKTMARKT

 

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Von einem Euro an Verbraucherausgaben für Lebensmittel erhält ein Landwirt heute im Schnitt noch 22 Cent. Anfang der siebziger Jahre war der Wert noch mehr als doppelt so hoch.

 

Professionell in die Direktvermarktung einsteigen
Die Marktchancen für eine Direktmarketing sind nach wie vor gut. Aber der Einstieg in die Direktvermarktung will wohlüberlegt sein und hat nur bei umfassender Planung Erfolgsaussichten. Ein gut durchdachter Businessplan ist entscheidend. Denn es reiche heute nicht mehr ein Produkt in einer Küche auszuprobieren und damit auf den Markt zu fahren. Man müsse „heute auf hohem Niveau professionell einsteigen“, so Ettlich.
 
Dazu gehöre eine genaue Markt- und Wettbewerbsanalyse in der Region und gute, qualitativ hochwertige Produkte. Das Sortiment sollte außerdem nicht zu klein sein. Um das Angebot zu vergrößern, empfiehlt es sich Produkte mit benachbarten Betrieben auszutauschen. Der Landwirt sollte vor allem auch Spaß am Kundenkontakt haben, denn für den Erfolg ist eine gute Kundenbindung ausschlaggebend.
 
Für den Betrieb bringt der Einstieg in die Direktvermarktung strukturelle Änderungen. Neben der Produktion muss der Landwirt neue Aufgaben in die Arbeitsabläufe integrieren. Neben Verarbeitung, Lagerung und Transport, muss der Verkauf mit der zugehörigen Werbung organisiert werden. Know-how in Vertrieb und Marketing sind erforderlich. Darüber hinaus kann ein Online-Auftritt helfen den Verbraucher zu erreichen und zu informieren.

Zunehmend setzen Landwirte auf Direktvermarktung und alternative Vertriebswege. Bei der Wahl des geeigneten Direktvermarktungswegs sollte der Landwirt Vor- und Nachteile abgewägen.

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